Powerline steht für ein lokales Netzwerk. Hierbei werden sogenannte Powerline-Adaptern an die Steckdose angeschlossen und übermitteln Daten direkt über die Stromleitung. Lässtiges Kabel verlegen entfällt somit. Um ein Powerline-Netzwerk zu erstellen werden mindestens 2 Adapter benötigt.
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| Bildquelle: Powerline-Adapter - www.netgear.de |
Die Adapter sind schnell und einfach in ihrer Bedienung. Einfach Adapter in die Steckdose stecken und mittels eines Netzwerkkabels mit PC und Router verbinden. Die Adapter verbinden sich dann von alleine und komplexe Einstellungen am PC entfallen.
Die Reichweite eines Powerline-Adapters beträgt laut Hersteller bis zu 200 Meter und ermöglicht somit eine einwandfreie Verbindung. Auch in Punkto Sicherheit kann man auf die Adapter vertrauen. Denn Powerline lässt sich schwerer entschlüsseln als WLAN.
Natürlich hat der Powerline-Adapter auch seine Tücken. Beispielsweise sollte man um eine möglichst hohe Übertragungsrate zu erreichen, die Adapter an Einzelsteckdosen anschließen. Mehrfachstecker oder Verlängerungskabel könnten die Leistung von Powerline drosseln. Auch Geräte, die im Stromnetz zwischen den jeweiligen Adaptern hängen, stören den Datentransfer. So können laut Hersteller beim Sitz eines Stromzählers zwischen zwei Adaptern, die Daten hängen bleiben.
In der Anschaffung ist Powerline ein wenig teurer als WLAN, da die speziellen Adapter für die Steckdosen erst angeschafft werden müssen. Für Einsteiger ins Stromnetzwerk gibt es jedoch auch Starter-Kits mit zwei Powerline-Adaptern.
Alles in allem, sind die Powerline-Adapter eine gute Lösung um eine Internetverbingung ohne WLAN zu erreichen.


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